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MISSION

Projektprofil

MISSION

MISSION optimiert die europäische Schifffahrt durch digitale Hafenlogistik. Erfahre mehr über das EU-Projekt, seine Partner und die Rolle der IOTA-Technologie.

Projektdetails

MISSION (Maritime Just-in-Time Optimisation) ist ein EU-gefördertes Forschungs- und Innovationsprojekt zur Digitalisierung und Optimierung des europäischen Seeverkehrs. Ziel ist es, Wartezeiten in Häfen zu reduzieren, den Treibstoffverbrauch von Schiffen zu senken und die Zusammenarbeit zwischen Reedereien, Hafenbetreibern und Logistikunternehmen zu verbessern. Die IOTA Foundation beteiligt sich als Technologiepartner an der Entwicklung digitaler Lösungen für den sicheren Informationsaustausch.

Eckdaten

  • Name: Maritime Just-in-Time Optimisation (MISSION)
  • Projektstart: Januar 2024
  • Laufzeit: Bis Juni 2027
  • Koordination: University of Southern Denmark
  • EU-Förderung: Rund 7,44 Millionen Euro
  • Gesamtbudget: Rund 8,92 Millionen Euro
  • Förderprogramm: Horizon Europe
  • Bereich: Seeschifffahrt, Hafenlogistik und Digitalisierung
  • IOTA-Beteiligung: IOTA Foundation als Konsortialpartner

Was macht MISSION?

MISSION entwickelt eine digitale Infrastruktur zur besseren Koordination von Schiffsreisen und Hafenanläufen.

Heute erreichen Frachtschiffe häufig ihre Zielhäfen, obwohl Liegeplätze oder Terminals noch nicht verfügbar sind. Dadurch entstehen unnötige Wartezeiten, zusätzliche Kosten und vermeidbare Emissionen.

MISSION soll Reedereien, Häfen und Logistikdienstleistern ermöglichen, relevante Informationen in Echtzeit auszutauschen. Schiffe können dadurch ihre Geschwindigkeit frühzeitig anpassen und möglichst genau dann eintreffen, wenn die Hafeninfrastruktur bereitsteht.

Zentrale Tätigkeitsbereiche

  • Hafenoptimierung: Koordinierung von Ankunftszeiten, Liegeplätzen und Umschlagprozessen.
  • Emissionsreduzierung: Verringerung des Treibstoffverbrauchs durch optimierte Schiffsrouten und Ankunftszeiten.
  • Digitaler Datenaustausch: Vernetzung von Reedereien, Terminals und Hafenbehörden.
  • Echtzeitplanung: Verbesserte Entscheidungen durch aktuelle Verkehrs- und Betriebsinformationen.
  • Interoperabilität: Integration unterschiedlicher maritimer IT-Systeme.

Partner und praktische Umsetzung

MISSION vereint zahlreiche europäische Forschungseinrichtungen, Technologieunternehmen, Reedereien und Hafenbetreiber.

Zu den Beteiligten gehören unter anderem COSCO Shipping, DFDS, Finnlines, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Mærsk Mc-Kinney Møller Center for Zero Carbon Shipping.

Die entwickelten Lösungen werden in sechs europäischen Häfen erprobt, darunter Valencia, Piräus, Genua, Triest, Hamina-Kotka und Klaipėda.

Das Projekt verfolgt unter anderem das Ziel, den Treibstoffverbrauch bei Hafenanläufen und Wartezeiten deutlich zu reduzieren.

Bedeutung für das IOTA-Ökosystem

Die IOTA Foundation bringt ihre Erfahrung mit Distributed-Ledger-Technologie und digitalen Handelsinfrastrukturen in das Projekt ein.

Eine wichtige Rolle spielt die geplante Verbindung mit der Trade and Logistics Information Pipeline (TLIP). Sie soll den sicheren und nachvollziehbaren Austausch von Informationen zwischen den verschiedenen Beteiligten unterstützen.

MISSION eröffnet damit ein weiteres Anwendungsfeld für IOTA im internationalen Warenverkehr und zeigt, wie dezentrale Technologien bestehende maritime Logistiksysteme ergänzen können.

Weitere Informationen

Ausführliche Informationen zu den Projektzielen, beteiligten Organisationen, Demonstrationshäfen und aktuellen Entwicklungen bietet die offizielle Website von MISSION.